taoistische Alternativen für eine konfuzianische Welt




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Kreativität findet das Schlüsselloch zur Wahrheit und Meditation schaut hindurch.

Nur durch Kreativität gehe ich über den Tod hinaus. Dieses Tun ist die Kunst, Hindernisse zu entfernen. Es ist eine negative Funktion: Ich entferne Widerstände, Hemmungen und Schwierigkeiten. Und die Funktion der Meditation ist die Realisierung von dem, was ist. Beides ist nötig: Das Tun entfernt die Scheuklappen und öffnet die Augen und Meditation sieht und versteht die Wirklichkeit.
Durch kreatives Tun lasse ich den Tod hinter mir
und durch Meditation gewinne ich Unsterblichkeit.
Und das sind zwei Aspekte des gleichen Phänomens. Wenn ich den Tod nicht hinter mir lasse, kann ich nicht in die Welt der Unsterblichkeit eintreten. Ich lasse die Zeit hinter mir, so dass ich in die Zeitlosigkeit, in die Todlosigkeit eintreten kann.
Doch in eine blendende Dunkelheit gehen die, welche das Absolute idolisieren.
Philosophie verherrlicht das Absolute. Bradley, Hegel, Shankara, sie fixieren sich auf das Absolute und verneinen das Relative. Das Relative bedeutet Illusion, das Absolute is wahr, was auch immer relativ ist, ist illusorisch.
In eine noch größere Dunkelheit gehen die, die sich auf das Relative stützen.
Die Wissenschaft betont das Relative. Albert Einstein entdeckte die Relativitätstheorie. Schon vor lange vor ihm beschäftigte sich der Jainismus mit der Theorie der Relativität. 2500 Jahre vor Einstein haben die Jains Sayadvada entdeckt. Sayadvada bedeutet die Theorie der Relativität. Einstein sagt, daß alles relativ ist. Sayadvada kann wörtlich übersetzt werden als "Vielleichtismus": Alles ist bloß ein Vielleicht, nichts ist absolut sicher, immer bloß vielleicht.

25.2.16 09:22


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Individuum kann ich nur sein, wenn ich innerlich eins geworden bin

Ich kann nur in die Nicht-Dualität hineinwachsen, wenn die geschlechtliche Dualität in mir verschwindet, wenn ich irgendwann einmal nicht mehr sagen kann, wer ich bin, ein Mann oder eine Frau. Und soweit kann es nur kommen, wenn mein innerer Mann und meine innere Frau so sehr zusammenwachsen, dass sie sich ineinander auflösen und die Grenzen aufgehoben sind und sie eins sind. Wenn es zum inneren Orgasmus kommt, der spirituellen Ekstase, dann bin ich weder Mann noch Frau. Und nur, wenn ich weder Mann noch Frau bin, entsteht neues Leben in mir.
Ich wurde geboren in dem Moment, als meine Eltern sich vereinigten, meine Mutter und mein Vater, ein einziger Moment der sexuellen Vereinigung führte zu meiner Geburt. Leben ensteht immer aus der Begegnung, niemals aus der Trennung heraus. Nur aus Vereinigung entsteht Leben. Einen einzigen Moment lang waren mein Vater und meine Mutter eins und nicht zwei, funktionierten sie als ein Sein, ein Zusammen-Sein. Aus diesem Eins-Sein heraus wurde ich geboren.
Das Leben kommt immer aus dem Einssein. Und das Leben, das sich in mir ereignen kann, entsteht, wenn sich in mir eine Vereinigung, ein Zusammenwachsen ereignet und die zwei sexuellen Seiten in mir sich auflösen.

22.2.16 02:35


Reden ist Blech, Schweigen ist Gold.

Es ist so großartig, niemanden zu indoktrinieren. Es ist allzu menschlich, ein hilfloses Kind zu zwingen, meinen Glaubensüberzeugungen zu folgen. Es ist eine große Versuchung. Sobald ich jemanden sehe, der irgendwie abhängig von mir ist, fange ich schon an, ihn zu indoktrinieren.
Doch wenn ich an irgendeine Religion glaube, dann kann ich nicht meditieren. Religion wirkt sich störend auf meine Meditation aus. Meditation braucht keinen Gott, keinen Himmel, keine Hölle, keine Angst vor Bestrafung und keine verlockenden Freuden. Meditation hat nichts mit Denken zu tun, Meditation ist jenseits davon, wohingegen Religion nur Denken ist, Religion ist eine mentale Angelegenheit, daher bedient sie sich auch der Indoktrination.
Es ist so schwierig in dieser Welt, das eigene Selbst zu erkennen. Dabei ist es doch die Hauptsache, dass ich zu meinem eigenen Selbst komme. Es spielt keine Rolle, ob ich anderen diene oder nicht, das ist sekundär, nicht wirklich wichtig. Den größten Respekt verdienen nicht die Worte, sondern das Schweigen. Ich verneige mich vor denen, die nach Hause gekommen sind und der Welt den Rücken gekehrt haben, die keine Religion gegründet haben, die nicht einmal predigen, die nicht einmal verkündigen. Ich verneige mich vor all denen, die zur Erkenntnis gekommen und still geblieben sind.

20.2.16 02:29


Unsicherheit führt mich zur Freiheit von mir selbst.

Ich lebe in dem, was ist. Das Wort "Sollte" ist eine Denkkonstruktion, ich vermeide es.
Ich kann nur mit Illusionen sicher sein. Wenn ich jemanden kennenlerne, der selbstsicher ist, dann kann ich sicher sein, dass er in Illusionen lebt.
Aber Unsicherheit hat ihre eigene Schönheit, ich habe sie nur noch viel zu wenig geschätzt. Ich habe mich viel zu sehr an die dreckigen Wasserlöcher gewöhnt, wo das Wasser abgestanden ist und stinkt. Ich habe die Schönheit eines Flusses vergessen, der ständig vom Bekannten ins Unbekannte fließt, vom Begrenzten ins Unbegrenzte. Ich muss mich wieder daran erinnern, denn einst wußte ich das schon.
Wenn ein Kind geboren wird, dann kennt es keine Sicherheit, es weiß nichts von der Vergangenheit, es weiß nichts von der Zukunft. Es lebt einfach in dem, was ist. Dann wird es aus dem, was ist, vertrieben. Das wird dann Sozialisationsprozess genannt, es wird als Erziehung bezeichnet: Das Kind aus dem, was ist, herauszuziehen, es aus der Natürlichkeit des Lebens herauszunehmen und es willkürlich und künstlich zu verformen. Im Alter von drei oder vier Jahren wird das Kind dann Teil der Gesellschaft, es verliert jeglichen Kontakt zum Tao und zur Realität.
Als Kind wußte ich also noch, was es bedeutet, in Unsicherheit zu sein. Ich brauche mich nur wieder daran zu erinnern, ich muss diese Erinnerung nur wieder hochladen. Und habe ich das wieder auf dem Schirm, werde ich alle meine Illusionen loslassen und mich in Richtung Unbekanntes in Bewegung setzen mit all der Unsicherheit, die das mit sich bringt.
Und diese Unsicherheit ist nichts, was meine Existenz bedroht, sie ist das eigentliche Potential meiner Existenz. Sie schärft meine Intelligenz, sie macht mich lebendig und achtsam. Sie hält mich ständig in einem Zustand des Staunens, sie überrascht mich immer wieder auf mysteriöse Weise. Das ist die Weisheit der Unsicherheit, das ist Taoismus.

16.2.16 02:14


Was Tun nicht tun kann, geschieht von selbst durch Nicht-Tun.

Ich kann mich glücklich schätzen, dass mich die Strömung des Lebens ans Ufer geschwemmt hat. Es wäre dumm von mir, wenn ich jetzt wieder schwimmen würde, ich würde gegen mich selbst anschwimmen, ich würde das ungeschehen machen, was das Tao für mich getan hat.
Es gibt Dinge, die sich nur ereignen, die nicht getan oder gemacht werden können.
Tun kann ich nur ganz gewöhnliche Dinge, weltliche Angelegenheiten. Ich kann etwas tun, um Geld zu verdienen, ich kann etwas tun, um Macht zu bekommen, ich kann etwas tun, um Prestige aufzubauen, aber ich kann nichts tun, insoweit es um Liebe geht, insofern es um Dankbarkeit geht, wenn es um Stille geht. Diese Erkenntnis ist signifikant: Tun bedeutet die Welt und Nicht-Tun bedeutet das, was jenseits der Welt ist -- wo sich die Dinge ereignen, wo mich nur die Strömung ans Ufer bringen kann.
Wenn ich da schwimme, werde ich vorbeischwimmen.
Wenn ich da etwas tue, werde ich es vertun, denn alles Tun ist innerweltlich, ist systemimmanent. Nur sehr wenige Menschen lernen das Geheimnis des Nicht-Tuns kennen, wie man die Dinge sich ereignen lassen kann.
Wenn ich über die kleine Reichweite menschlicher Hände, menschlichen Denkens und menschlicher Fähigkeiten hinauskommen will, dann werde ich die Kunst des Nicht-Tuns lernen müssen. Das ist wahre Meditation. Und da beginnt schon das Problem, denn sobald es Meditation genannt wird, wird gefragt werden, wie man das tun kann. Und das ist verständlich, denn allein schon das Wort Meditation beinhaltet ein gewisses Tun. Sobald man also von einer Meditation hört, stellt sich sofort die Frage: Wie wird diese Meditation durchgeführt?
Und Meditation bedeutet eigentlich den Beginn des Nicht-Tuns, der Entspannung, des Sich-Treiben-Lassens im Strom des Lebens, wie ein welkes Blatt im Wind, wie eine Wolke, die sich vom Wind bewegen läßt.

9.2.16 02:10


Taoismus ist die Kunst, ein erfüllendes Leben zu leben.

Taoismus ist eine Reise zu Freude und Glück. Taoismus ist keine Verneinung von irgendetwas, er ist positiv, ein Hauptgewinn. Auf der ganzen Welt hat man Religion immer sehr negativ gesehen, in dem Sinn, dass man etwas aufgeben muss, dass man verzichten muss. Ich sehe den Taoismus als positive und affirmative Religion, wo man wahre Schätze entdecken kann.
Es ist doch so: Wenn jemand Kieselsteine wie einen Schatz hütet und sie immer mit sich herumträgt und dann plötzlich Edelsteine findet, wird er augenblicklich seine Kieselsteine einfach aus den Händen fallen lassen. Er läßt seine Kieselsteine hinter sich, um ausreichend Platz zu haben für die neugefundenen Edelsteine. Das ist keine Entsagung. Das ist wie beim Sperrmüll, wo ich all das hintrage, was ich nicht mehr brauche, um wieder mehr Platz in meiner Wohnung zu haben. Und das nenne ich doch auch nicht Verzicht, oder? Verzicht ist, wenn ich etwas aufgebe, was ich wertschätze, und deswegen werde ich mir auch genau merken, worauf ich alles verzichtet habe. Insoweit war Entsagung schon immer eine stolze Aufzählung von all dem, was ich aufgegeben habe -- sei es nun die Familie oder das Geld oder was auch immer.
Taoismus aber ist eine positive Entdeckung. Das macht ihn so fundamental anders als andere Religionen. Taoismus ist eine Optimierung der Lebensqualität, deswegen kann er niemals in Opposition zum Leben stehen, geschweige denn den Ausstieg aus dem normalen Leben befürworten. Taoismus ist die Verwirklichung höchster Lebensqualität, bedeutet geniale Lebenserfüllung.
So eine Erfüllung kann nicht traurig und düster sein, sie sollte immer festlich und freudig sein. So eine Lebensqualität kann nicht darin bestehen, dass mein Leben zusammenschrumpft, sie sollte bedeuten, dass mein Leben sich immer weiter ausdehnt, ausweitet und doch gleichzeitig auch vertieft, eben ein Leben im Überfluß, besser: im Überfließen.

1.2.16 03:04


Das Tao ist immer und überall

Wenn ich dem Leben vertrauen kann, werde ich das Tao erkennen. Vertrauen und Gefühl ist alles, was nötig ist. Der Intellekt mit seinen Gedanken hat noch nie jemandem dabei geholfen. Denken ist eine nutzlose Anstrengung, reine Zeitverschwendung, die Quadratur des Kreises. Die Existenz kann für mich keine Ausnahme machen.
Das Tao ist immer da. Zu jeder Zeit haben Menschen mitten unter den zahllosen Leuten auf der Welt zum Tao gefunden. Einige Menschen haben immer zu allen Zeiten und in allen Klimazonen zum Tao gefunden, so dass die Erde niemals ohne Menschen des Tao ist. Soweit ist es noch nie gekommen, aber all zu häufig kommt es vor, dass der Mensch des Tao von den Leuten um ihn herum nicht erkannt wird.

29.12.15 01:16


Bin ich erst einmal auf den Geschmack gekommen, einfach nur zuzuschauen, tue ich kleine Sachen, wie

Am Tag, da ich verstehen werde, werde ich auch lachen. Denn da gibt es nichts zu verstehen. Da gibt es keine Probleme zu lösen. Alles war seit je einfach und klar. Wie konnte mir das nur entgehen?
Ich verstehe, daß es da nichts zu verstehen gibt, daß es da nichts zu sagen gibt, daß es da nichts zu erklären gibt. Das Ganze ist simpel und transparent. Nichts ist darin verborgen. Es gibt nichts zu suchen, denn alles, was ist, ist hier und jetzt - in mir! Und ich lache über mich selbst. Über die ganze sinnlose Bemühung seit zahllosen Leben, das Schweigen verstehen zu wollen, und über all das viele Nachdenken.
Schweigen und Lachen, das ist der Schlüssel. Innen Schweigen und außen Lachen. Und wenn das Lachen aus dem Schweigen kommt, dann ist es nicht von dieser Welt, dann ist es transzendental.
Wenn das Lachen aus dem Schweigen kommt, lache ich nicht auf Kosten anderer. Dann lache ich nur über den kosmischen Witz. Und es ist wirklich ein Witz. All das, was ich draußen überall suche, das habe ich in mir. Was könnte komischer sein? Ich habe in mir die Quelle allen Wissens und stelle dumme Fragen. Ich habe das wissende Selbst und halte mich für unwissend. Ich habe das Todlose in mir und bin voller Angst vor Tod und Krankheit. Wenn das kein Witz ist!
Dies sind die zwei Seiten des Schlüssels: im Innern Stille - eine Stille, so tief, daß keine Schwingung mein Sein durchbebt. Ich bin, aber es gibt keine Wellen. Ich bin nur ein Teich ohne Wellen - nicht eine einzige Welle kommt auf. Mein ganzes Wesen schweigt still. Innen, im Mittelpunkt: Schweigen - und draußen, am Rande: Jubel und Lachen. Und nur Stille kann lachen, denn nur Stille versteht den kosmischen Witz.
Eine Stille, die mit Traurigkeit einhergeht, kann nicht echt sein. Irgendetwas ist faul daran. Ich habe mich verirrt, ich bin vom Weg abgekommen. Jubel ist der einzige Beweis, daß mir wahre Stille widerfahren ist. Was ist der Unterschied zwischen einer echten und einer unechten Stille? Eine unechte Stille ist immer aufgesetzt. Sie ist mit Mühe erzwungen. Sie ist nicht spontan. Sie widerfährt mir nicht, sondern ich zwinge sie herbei.
Lachen und Verdrängen schließen einander aus. Wer sich unterdrücken will, darf nicht lachen. Denn wenn ich lache, kommt alles raus. Beim Lachen kommt raus, was wirklich da ist, und alles Unechte verpufft. Dies ist der Schlüssel: Im Innern ist Schweigen, und außen ist Lachen und Feiern. Ich bin in Feierstimmung und doch still. Ich zwinge mein Inneres nicht zur Stille, sondern ich schaffe immer mehr Gelegenheiten, daß die Stille darin aufblühen kann.
Das Meditieren führt mich nicht ins Schweigen, Meditieren schafft nur eine Gelegenheit, in der sich das Schweigen einstellen kann. Und es gibt da auch einen Anhaltspunkt: Sobald ich die Stille erfahre, kommt Lachen in mein Leben. Ich sprühe vor Lebensfreude. Wenn Stille überströmt, wird sie zu Lachen, wird sie zu einer solchen Flut, daß sie nach allen Seiten überfließt. Dann lacht die Stille. Die Stille hat dann Blütezeit.

30.10.15 03:01


Alles Wissen ist Mist und aus zweiter Hand. Es geht mir nur darum, mir meines innersten Zentrums bew

In unserer Zeit und unseren modernen Gesellschaftssystemen rund um die Welt zählen hauptsächlich Erfolge und Resultate, persönliche Ziele und wirtschaftliches Wachstum sowie alles, was mehr und besser als irgendwas anderes ist. Vergleichende Kriterien und Konkurrenzdenken haben alle Bereiche unseres Lebens vergiftet. Eines der vielen traurigen Resultate ist unser zunehmender Geschwindigkeitsrausch und unsere stete Rastlosigkeit. Entspannung wird hauptsächlich als Burnout-Prävention betrachtet, daher eher unwillig als notwendige und unumgängliche Zeitverschwendung toleriert und hauptsächlich als Investition gesehen, um noch effizienter in unseren Leistungen zu werden. Sogar die Freizeitindustrie bietet uns immer raffiniertere Möglichkeiten, um nur kurz und zeitsparend nach Luft japsen zu müssen. Dann geht es wieder ab ins schön dekorierte und getarnte Hamsterrad, um die Superreichen noch unermesslich viel reicher werden zu lassen. Doch die Rastlosigkeit hat sich nun so weit ausgedehnt, dass uns selbst in Zeiten ohne äußere Ansprüche die inneren Ansprüche hetzen und jagen. Die Sensibilität und Sensualität unserer Sinne sind durch konstante Überreizung verloren gegangen. Die Sucht nach Stimulation und Sensation hat unsere abgestumpften Sinne besetzt. Die Zeit hetzt uns davon und wir hetzen mit. Dies betrifft mittlerweilen Arbeit und Freizeit gleichermaßen.
Dies muss so nicht sein. Ich bin mutig genug, um doch wieder Entschleunigung und Beschaulichkeit, Sensibilität und Sensualität, Stille und Gewahrsein zu pflegen.
Selbst in spirituellen Kreisen sind meistens Erfolgshunger, Konkurrenzdenken und Zielorientiertheit die treibenden Kräfte. Unser spirituelles Ego wird durch die alles prägende Marktwirtschaft ganz schön beschäftigt und lacht sich dabei ins Fäustchen.
Wie wohltuend ist da die Schlichtheit des Taoismus. Seine einfache Botschaft ist, dass Alltag und Verwirklichung nicht zu trennen sind und dass es im Wesensgrund nichts zu erreichen gibt.
So lebe ich in Leichtigkeit und ohne Anstrengung, mit Rücksichtnahme auf individuelle Eigenheiten.

29.10.15 02:29


Es ist nur Entsagung, wenn keine Erwartung besteht, irgendetwas dafür zu bekommen.

Nondualität ist nichts, was ich in eine Schublade stecken kann, kein etwas, kein stinkendes stehendes Gewässer, sondern es ist ein Bewusstsein der Bewusstheit, ein Fließen, ein unaufhörlicher Akt der Vereinheitlichung. Ein ständiger Austausch zwischen den Ebenen. Eine unaufhörliche Bewusstseinserweiterung, ein ständiges, das ganze innere Universum, das ganze All umfassendes und erfassendes Wachsen. Es ist Stillstand und Bewegung. Nondual ist das Selbst, welches das Ich umfasst, die Einheit. So wenig wie ich das Selbst vom Ich trennen kann, so wenig kann ich das Nonduale vom Dualen trennen.
Der natürliche Mensch ist der von gesellschaftlicher Konditionierung befreite Mensch, das Individuum, wie es ganz von und aus sich selbst heraus aus dem gelungenen Schattenintegrations- bzw. Individuationsprozess hervorgeht. Die Transformation oder Transzendierung geschieht, wenn die Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen ist, d.h., wenn das Heilige transzendiert wird. Das alles entzieht sich jeder Beschreibung, weil es jenseits der Grenzen kein Nacheinander gibt, sondern nur Gleichzeitigkeit.
Viele sich befreit glaubende Menschen meinen sich wie kapriziöse "Wilde" aufführen zu müssen und halten den Wilden für den natürlichen Menschen. Berechnendes tabuloses Sprechen, Frechheit und triebhafte Zügellosigkeit, so sieht sich ein sich ausserhalb der Gesellschaft stellender Rebell - eine fehlende Ich-Kontrolle wird da mit Frei-Sein bzw. innerer Freiheit verwechselt. Aber die Ich-Kontrolle im spirituellen Prozess aufzugeben bedeutet keineswegs, die Kontrolle zu verlieren, um alles rauszulassen. Sich von Konvention, Konditionierung und vorgegebenen Rollen zu lösen bedeutet nicht, komplett "von der Rolle" zu sein. Die Leute haben große Angst davor, nur daran zu denken, sie müßten die Kontrolle aufgeben. Die Ich-Kontrolle aufzugeben bedeutet aber primär, die Kontrolle über meine verdrängten Gedanken und Gefühle aufzugeben. Die Ichkontrolle wird aufgegeben im Zuge einer kontrollierten Bewusstwerdung dessen, was man in den Schatten verbannt hat.
Der endgültig Befreite benimmt sich nicht wie ein "Wilder", sondern ganz gewöhnlich. Er ist in der Welt, aber nicht von der Welt. Er passt sich an und gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Er kämpft nicht für weltliche Güter und wetliche PseudoFreiheiten. Er ist nicht mehr im rebellischen Widerstand gegen die Gesellschaft.
Genau dies wollen die Weltverbesserer, Heiligen und Gotteskrieger nicht hören - die Menschen, die immer nur das Gute wollen und das Böse hassen und dieses Böse aber ausschliesslich "da draussen" sehen, beklagen und bekämpfen.
Alle die in der Rebellion steckengebliebenen Aspiranten sehen nicht, dass sie ein dickes Autoritätsproblem haben, dass sie in Wirklichkeit noch immer in der Pubertät hängengeblieben sind. Ihr Zorn gegen die Machthaber, das System oder das Kapital ist derselbe Zorn, den sie unbewusst gegen die äusseren und inneren Elterninstanzen richten, Gott eingeschlossen. "Wie kann Gott das nur geschehen lassen?!" ist ihre Lieblingsfrage. Die eigentliche Frage hinter der Gottesanklage aber lautet: "Papa, warum warst du nie da, wenn ich dich brauchte!? Wieso warst du nie zuhause?!"

5.10.15 02:11


Tod und Leben werden vom Beobachter wahrgenommen, aber der Zeuge ist ewig. Er war da, bevor ich gebo

Meditation ist eine Reise nach innen.
Draussen gibt es Herausforderungen, gibt es Abenteuer, aber die sind nichts im Vergleich zu den inneren Herausforderungen und inneren Abenteuern. Draussen gibt es Feinde, aber die inneren Feinde sind weit beängstigender. Nur unterscheidet sie, dass die inneren Feinde meine eigenen Erfindungen sind. Sie können vernichtet werden, falls ich mich dazu entschließe, sie zu vernichten. Sie sind meine Traumwelt: Denken, Ego, Habgier, Wut, Eifersucht, Besitzanspruch. All diese Feinde sind da, aber ich habe sie genährt, sie aufgepäppelt. Mit einem einzigen Schlag kann ich ihnen die Köpfe abschlagen. Eine ganze Armee kann in einem einzigen Augenblick der Erkenntnis geschlagen werden. Und genau das ist Meditation: Ein Augenblick der Einsicht, in dem ich erkenne, wie ich meine eigenen Feinde erfunden habe. Und dieses blosse Erkennen ist der Tod all meiner Feinde. Ich gelange zur letzten Wahrheit, indem ich diese inneren Feinde als Trittsteine nutze. Natürlich sind nur ihre Leichen als Trittsteine zu gebrauchen. Solange sie lebendig sind, machen sie Dummheiten, sie führen mich an der Nase herum, wohin sie wollen, sie weichen nicht so leicht von meiner Seite. Darum genügt es nicht, einfach nur zu kämpfen. Verstehen ist der Schlüssel. Ich versuche die inneren Feinde zu verstehen und ein Wunder geschieht. Jeder Feind, völllig verstanden, verflüchtigt sich genau in diesem Verstehen.
Ich versuche die Eifersucht zu verstehen und sie ist nicht mehr da. Ich versuche das Ego zu verstehen und es ist nicht mehr da. Verstehen wirkt wie ein Licht. Ich bringe das Licht ins dunkle Zimmer und die Dunkelheit ist nicht mehr da.
Meditation ist eine Brücke zwischen mir und dem Ganzen. Denken ist eine Wand zwischen mir und dem Ganzen. Und die gleichen Ziegelsteine werden benutzt: Ich kann eine Brücke bauen, ich kann eine Wand hochziehen. Taoismus bedeutet die Wand abzureissen und die gleichen Steine zu benutzen, um eine Brücke zu bauen. Es ist ein einfaches Phänomen. Es ist nicht so schwer, wie man es den Leuten erzählt hat. Diejenigen, die es immer als schwer hinstellen, sind im Grunde selbst auf einem Ego-Trip: Natürlich ist es schwer — schliesslich hat man selbst es geschafft! Nur so kann das Geleistete das Ego befriedigen. Also haben die sogenannten Heiligen den Leuten erzählt, dass es ungeheuer schwer ist, dass es praktisch unmöglich ist, dass es nur sehr begnadete Menschen nach vielen Leben der Mühe und Tugend es schaffen. Und auch das nur durch Gottes Gnade. Ich, mit meiner Kraft, kann es nicht alleine schaffen. Erst muss Gott es auch wollen ................... "so Gott will". Das ist eine notwendige Voraussetzung. Und wer weiss, wann er es wollen wird und ob er es will oder nicht?
Diese sogenannten Heiligen haben der Menschheit beizubringen versucht, dass Meditation sehr schwer ist. Nur so lässt sich der Anspruch aufrecht erhalten, dass sie heiliger sind als ich, dass sie es geschafft haben und ich noch viele Leben weit von diesem Ziel weg bin. Mir bleibt nur eines, die Meditationsmeister anzubeten.
Der taoistische Ansatz ist total anders: Meditation ist das Allereinfachste im Leben. Sie hat nichts Heiliges an sich. Sie hat nichts Besonderes an sich. Sie ist nur ein Verstehen. Die gleichen Bausteine müssen benutzt werden — nur etwas anders angeordnet natürlich — und es wird eine Brücke daraus. Gedanken haben die gleiche Energie wie der Zustand des Nicht-Denkens. Wünsche haben die gleiche Energie wie der Zustand der Wunschlosigkeit. Lust hat die gleiche Energie wie Liebe. Da besteht kein grundsätzlicher Unterschied. Nur das Bild, die Gestalt, muss geändert werden, und das ist leicht. Wenn ich es kann, dann kann es jeder; denn ich bin ein ganz gewöhnlicher Mensch.
 

24.9.15 01:55


Sowie sich meine Bewußtheit vertieft, verschwinde ich wie ein Tautropfen, der vom Lotusblatt in das

Alles, was es gibt, ist Bewusstsein. Mit dieser Überzeugung entsteht das Gefühl von Zufriedenheit und Frieden. Alle Ursachen der Verwirrung und Unzufriedenheit – Wünsche, Gier, Neid, Stolz – sind keine unabhängigen Phänomene, sondern nur die Manifestation von Identifikationen. Solange ich dies nicht existentiell, nicht nur intellektuell, verstanden habe, suche ich nach einem Weg, der mich aus diesen Verwirrungen und Konflikten, in denen ich mich fortwährend befinde, herausführt. Ich will also an meinen Identifikationen festhalten und zusätzlich etwas genießen, was nur erfahren werden kann, wenn das Ego losgelassen worden ist. Deshalb geben “Sucher” nicht nur eine Menge Geld für religiöse Rituale aus, sondern unterwerfen sich sehr oft auch mühsamen physischen und mentalen Disziplinen und Praktiken. Am Ende resultieren diese Anstrengungen in Frustration, weil die Grundlage dieser Übungen das Ego-Konzept ist, das etwas erreichen möchte. Absichtsvolles Meditieren erzeugt kein Verstehen. Es können momentane Vorteile entstehen, aber diese bewirken lediglich ein Schwelgen in Meditation. Ein solches Schwelgen in Meditation ist ein Hindernis für das Erwachen des Verstehens, ist eine ausschweifende, mentale Aktivität mittels Bildern, Formen und Gestalten, die von der Imagination produziert werden, die es loszulassen gilt. Jeder kann nur selbst überprüfen, ob bei seiner Meditation irgendeine Absicht im Spiel ist. Wenn ja, so wird diese “Meditation” kein Verstehen erzeugen können. Wahre Meditation geschieht einfach, wenn sie denn geschieht. Irgendwo, wo es mich halt gerade erwischt. Und da ist nicht der kleinste Gedanke an Meditation, wenn es geschieht. Vielleicht antworte ich auf die lästige Frage, was ich da eigentlich treibe, mit dem Satz: Ich meditiere. Aber wahrscheinlich werde ich nicht einmal diesen Käse zum Besten geben, sondern vielleicht wie Hermann in diesem wundervollen Loriot-Sketch “Feierabend” sagen: “NICHTS”.
 

20.9.15 01:39


Taoismus, kurz gesagt, ist, den Kopf zu verlieren. Ich habe nichts zu verlieren außer meinem Denken.

Als Liehtse einmal auf einer Reise nach Wei essend am Straßenrand saß, fiel sein Blick auf einen hundertjährigen Totenschädel. Mit einem Stöckchen wies er auf den Schädel und sagte zu seinem Schüler Pai Feng:
„Nur er und ich wissen, dass du nie geboren wurdest und niemals sterben wirst.
Ist also nun er der wahrhaft Unglückliche und sind wir die wahrhaft Glücklichen?“

10.9.15 01:15


Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann

Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist, aufzuwachen.
Diese Zeit ist jetzt !
Alle Welt weiss: Wenn Schoenheit schoen sein will, wandelt sie sich in Haesslichkeit. Wenn Guete als gut gelten will, wird sie zu Ungutem. So nah sind Sein und Nichtsein.
Weiches ueberwindet Hartes, Sanftes ueberwindet Starres, jeder weiss es, niemand setzt es in die Tat um.
Es gibt ein chaotisch gestaltetes Wesen, das war schon vor Himmel und Erde. Still und leer steht es allein und veraendert sich nicht, kreist es und erschoepft sich nicht. Vielleicht ist es die Mutter der zehntausend Dinge. Ich kenne seinen Namen nicht. Daher nenne ich es den Weg. Ich finde keinen besseren Namen und bezeichne es als gross. Es ist gross und es fliesst dahin, es fliesst immer weiter, und auch wenn es wegfliesst, kommt es zurueck. Der Weg ist gross, der Himmel ist gross, die Erde ist gross und auch der Mensch ist gross. Dies sind die vier grossen Kraefte des Universums, und der Mensch ist eine davon. Der Mensch folgt der Erde, die Erde folgt dem Himmel, der Himmel folgt dem Weg, der Weg folgt seiner eigenen Natur.
Niemand kann mir mein Leiden abnehmen, es ist nur eine Maske. Meine wahre Natur ist Glueckseligkeit.
14.8.15 02:10


It is always a question of love and trust

There has never been such a time as the age of truth where everybody was authentic, honest, true to himself and to existence. But Hinduism is a very old religion, so I have to understand this psychological phenomenon. The child has no past, she has only a future. The old man has no future, but only the past. So all the old religions are past-oriented. They live in their yesterdays, naturally.

12.4.14 22:05


I lose many friends and the price that is paid for being honest is so dear

I make it a point for at least two minutes every day to sit silently and put a small wooden box from Osho on my head. I just say, 'Osho, do you have any message for me?' And then I simply listen. If there is no message, there will be none. If there is a message, I am able to know immediately that it is not from me. The voice is his, not mine. It has an absolute certainty, but I have to learn how to listen to it. There is never any doubt as to whether it is my own mind playing tricks on me or not.

3.2.14 20:26


unless I become one with Tao, doubts will continue

I say I trust me. That's enough, more than enough. I don't want you to believe in my statements, because my statements go on changing every day. If you believe in my statements you are going to be crazy. They are so contradictory, you will not be able to figure out what I actually want to say to you.
4.1.14 23:03


to be a taoist is such a total transformation


One politician used to come to Osho. Once he was the president of the Indian National Congress -- a great man in India.
And he told Osho, 'I am such a simple man. Why do people go on spreading nasty things about me? Why do people want to hurt me?'
Osho told him, 'Nobody wants to hurt you. You are unnecessarily coming in their way. They also want to be president of great parties -- you are standing in their way. They have to push you away.' I told him, 'You just remember what you did to the president before you. The same thing they are trying to do with you -- leg-pulling.'
14.12.13 13:02


Harmonie mit dem Kosmos



Alles hat irgendwie einen Sinn, sonst wäre es im Schöpfungsplan nicht enthalten gewesen. Wenn du mit dem Herzen siehst, erscheint das ganze Universum wie eine Einheit. Blickst du durch den Kopf, zerfällt die ganze Welt in Atome.
Es gibt keine Einheit, nur Atome, Atome und wieder Atome. Das Herz gibt eine einheitliche Erfahrung. Es fügt sich zusammen und die höchste Synthese ist Tao.
Tao ist das unwandelbar aller Wandlung zugrunde liegende Weltprinzip. Wenn du mit dem Herzen sehen kannst, sieht das ganze Universum wie ein Ganzes aus. Diese All-Einheit ist Tao. Darum kann die Wissenschaft niemals Tao finden, das ist unmöglich, weil die von ihr angewandte Methode niemals zu einer letzten Einheit gelangen kann. Die ganze Methode der Wissenschaft ist Verstand, Analyse und Teilung. Daher gelangt die Wissenschaft zu den Molekülen, Atomen und Elektronen und wird nie aufhören, zu teilen. Sie wird niemals zur organischen Einheit des Ganzen gelangen. Das Ganze kann unmöglich mit dem Kopf gesehen werden.
Das anzustrebende Ziel wäre nur, die Mitte zu finden, die Synthese aus mehreren Sichtweisen. Der Leitsatz ist das Wu-Wei, Nicht-Handeln, d.h., Wirken durch das bloße Sosein der in Harmonie mit dem Kosmos stehenden Persönlichkeit.
Daher sollten wir uns mutig aus den Fächern und Beeten herauslehnen und damit die Perspektive wechseln. Wer sich herauslehnt, ist immer der Kritik ausgesetzt, denn diese ist nun einmal das Privileg der Schubladen-Bewohner.



6.10.09 14:41


accept it only as a hypothetical truth



There have been great people on the earth, but Socrates has something unique. There is Gautam the Buddha, Lao Tzu, Chuang Tzu -- in Greece itself there has been Pythagoras, Heraclitus; in Persia, Zarathustra... and many others, but none of them had a certain quality which only Socrates has. And that is a scientific approach about everything -- and that was his crime. And you are all being benefited by science all over the world, not knowing that Socrates sacrificed himself for the same scientific enquiry. He was asking only one thing: that nothing should be believed. Everything should be experienced, experimented with, and unless there is evidence, evidence without exception, it should not be accepted. Even when you accept a thing as truth, if you are honest, accept it only as a hypothetical truth, because who knows? -- tomorrow there may be new facts known, and you will have to change the truth. Nobody has been in the service of truth as much as Socrates. Even if you have found the truth -- today it looks absolutely true, not a single flaw, no possibility that it will ever be untrue -- still he says the scientific spirit will accept it only as hypothetical, for the time being... because eternity is ahead. Every day new facts will be discovered, and those facts may not go with your truth. You may have to change it, you may have to make place for those new truths. This is something absolutely unique in the whole world.
What is the purpose of tears? They are needed; they are a tremendously significant language. There are moments when you cannot say, but your tears can show. You may be so full of joy, and tears come to your eyes. Tears are always the symbol of overflowing experience. You may be so sad that words cannot contain it; tears help you. It is one of the reasons why women go less mad than men, because they are ready to weep and cry and throw things any moment; temporarily they can go mad every day. Man goes on accumulating, and then one day he explodes -- wholesale. Women go mad retail, and that is a wiser way, to be finished every day. Why collect? Men commit suicide more than women. This is very strange. Women talk of committing suicide more than men, but they never commit it. Men never talk about committing suicide but commit more suicide; the quantity is double. Man goes on and on repressing, goes on and on keeping a certain face which is fake. And there is a limit to everything: a point comes where he cannot hold it anymore and everything falls apart.

14.7.09 01:18


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