taoistische Alternativen für eine konfuzianische Welt




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Sowie sich meine Bewußtheit vertieft, verschwinde ich wie ein Tautropfen, der vom Lotusblatt in das

Alles, was es gibt, ist Bewusstsein. Mit dieser Überzeugung entsteht das Gefühl von Zufriedenheit und Frieden. Alle Ursachen der Verwirrung und Unzufriedenheit – Wünsche, Gier, Neid, Stolz – sind keine unabhängigen Phänomene, sondern nur die Manifestation von Identifikationen. Solange ich dies nicht existentiell, nicht nur intellektuell, verstanden habe, suche ich nach einem Weg, der mich aus diesen Verwirrungen und Konflikten, in denen ich mich fortwährend befinde, herausführt. Ich will also an meinen Identifikationen festhalten und zusätzlich etwas genießen, was nur erfahren werden kann, wenn das Ego losgelassen worden ist. Deshalb geben “Sucher” nicht nur eine Menge Geld für religiöse Rituale aus, sondern unterwerfen sich sehr oft auch mühsamen physischen und mentalen Disziplinen und Praktiken. Am Ende resultieren diese Anstrengungen in Frustration, weil die Grundlage dieser Übungen das Ego-Konzept ist, das etwas erreichen möchte. Absichtsvolles Meditieren erzeugt kein Verstehen. Es können momentane Vorteile entstehen, aber diese bewirken lediglich ein Schwelgen in Meditation. Ein solches Schwelgen in Meditation ist ein Hindernis für das Erwachen des Verstehens, ist eine ausschweifende, mentale Aktivität mittels Bildern, Formen und Gestalten, die von der Imagination produziert werden, die es loszulassen gilt. Jeder kann nur selbst überprüfen, ob bei seiner Meditation irgendeine Absicht im Spiel ist. Wenn ja, so wird diese “Meditation” kein Verstehen erzeugen können. Wahre Meditation geschieht einfach, wenn sie denn geschieht. Irgendwo, wo es mich halt gerade erwischt. Und da ist nicht der kleinste Gedanke an Meditation, wenn es geschieht. Vielleicht antworte ich auf die lästige Frage, was ich da eigentlich treibe, mit dem Satz: Ich meditiere. Aber wahrscheinlich werde ich nicht einmal diesen Käse zum Besten geben, sondern vielleicht wie Hermann in diesem wundervollen Loriot-Sketch “Feierabend” sagen: “NICHTS”.
 

20.9.15 01:39
 


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