taoistische Alternativen für eine konfuzianische Welt




  Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    indianwinter

    - mehr Freunde


Links
  
  taoweblog
  taoweblog
  Taoweblog
  Taoweblog
  Meine Updates
  Taoweblog
  Taoweblog
  Taodiary
  fruits of happy reading
  Lesefrüchte
  Taoblog
  taoweblog
  Taoweblog
  
  
  Taoweblog
  Taoweblog
  
  taoblog
  taoweblog
  Taoblog
  taoweblog
  Taoblog
  taoistisches blog
  Taoistische Reflektionen
  Weblog von Hans-Wolfgang
  taotoday
  taolivejournal
  Taoblog
  taoweblog
  Taoweblog
  Taoismus


Letztes Feedback
   27.03.17 18:10
    No great mind has ever e
   28.03.17 01:30
    You are so cool! I do no
   30.03.17 23:26
    A estrutura do fio de ca
   30.03.17 23:27
    A estrutura do fio de ca
   31.03.17 02:29
    A primeira questão é sob
   25.06.17 12:39
    Hey very interesting blo


http://myblog.de/taoistisch

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Es ist nur Entsagung, wenn keine Erwartung besteht, irgendetwas dafür zu bekommen.

Nondualität ist nichts, was ich in eine Schublade stecken kann, kein etwas, kein stinkendes stehendes Gewässer, sondern es ist ein Bewusstsein der Bewusstheit, ein Fließen, ein unaufhörlicher Akt der Vereinheitlichung. Ein ständiger Austausch zwischen den Ebenen. Eine unaufhörliche Bewusstseinserweiterung, ein ständiges, das ganze innere Universum, das ganze All umfassendes und erfassendes Wachsen. Es ist Stillstand und Bewegung. Nondual ist das Selbst, welches das Ich umfasst, die Einheit. So wenig wie ich das Selbst vom Ich trennen kann, so wenig kann ich das Nonduale vom Dualen trennen.
Der natürliche Mensch ist der von gesellschaftlicher Konditionierung befreite Mensch, das Individuum, wie es ganz von und aus sich selbst heraus aus dem gelungenen Schattenintegrations- bzw. Individuationsprozess hervorgeht. Die Transformation oder Transzendierung geschieht, wenn die Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen ist, d.h., wenn das Heilige transzendiert wird. Das alles entzieht sich jeder Beschreibung, weil es jenseits der Grenzen kein Nacheinander gibt, sondern nur Gleichzeitigkeit.
Viele sich befreit glaubende Menschen meinen sich wie kapriziöse "Wilde" aufführen zu müssen und halten den Wilden für den natürlichen Menschen. Berechnendes tabuloses Sprechen, Frechheit und triebhafte Zügellosigkeit, so sieht sich ein sich ausserhalb der Gesellschaft stellender Rebell - eine fehlende Ich-Kontrolle wird da mit Frei-Sein bzw. innerer Freiheit verwechselt. Aber die Ich-Kontrolle im spirituellen Prozess aufzugeben bedeutet keineswegs, die Kontrolle zu verlieren, um alles rauszulassen. Sich von Konvention, Konditionierung und vorgegebenen Rollen zu lösen bedeutet nicht, komplett "von der Rolle" zu sein. Die Leute haben große Angst davor, nur daran zu denken, sie müßten die Kontrolle aufgeben. Die Ich-Kontrolle aufzugeben bedeutet aber primär, die Kontrolle über meine verdrängten Gedanken und Gefühle aufzugeben. Die Ichkontrolle wird aufgegeben im Zuge einer kontrollierten Bewusstwerdung dessen, was man in den Schatten verbannt hat.
Der endgültig Befreite benimmt sich nicht wie ein "Wilder", sondern ganz gewöhnlich. Er ist in der Welt, aber nicht von der Welt. Er passt sich an und gibt dem Kaiser, was des Kaisers ist. Er kämpft nicht für weltliche Güter und wetliche PseudoFreiheiten. Er ist nicht mehr im rebellischen Widerstand gegen die Gesellschaft.
Genau dies wollen die Weltverbesserer, Heiligen und Gotteskrieger nicht hören - die Menschen, die immer nur das Gute wollen und das Böse hassen und dieses Böse aber ausschliesslich "da draussen" sehen, beklagen und bekämpfen.
Alle die in der Rebellion steckengebliebenen Aspiranten sehen nicht, dass sie ein dickes Autoritätsproblem haben, dass sie in Wirklichkeit noch immer in der Pubertät hängengeblieben sind. Ihr Zorn gegen die Machthaber, das System oder das Kapital ist derselbe Zorn, den sie unbewusst gegen die äusseren und inneren Elterninstanzen richten, Gott eingeschlossen. "Wie kann Gott das nur geschehen lassen?!" ist ihre Lieblingsfrage. Die eigentliche Frage hinter der Gottesanklage aber lautet: "Papa, warum warst du nie da, wenn ich dich brauchte!? Wieso warst du nie zuhause?!"

5.10.15 02:11
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung