taoistische Alternativen für eine konfuzianische Welt




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Was Tun nicht tun kann, geschieht von selbst durch Nicht-Tun.

Ich kann mich glücklich schätzen, dass mich die Strömung des Lebens ans Ufer geschwemmt hat. Es wäre dumm von mir, wenn ich jetzt wieder schwimmen würde, ich würde gegen mich selbst anschwimmen, ich würde das ungeschehen machen, was das Tao für mich getan hat.
Es gibt Dinge, die sich nur ereignen, die nicht getan oder gemacht werden können.
Tun kann ich nur ganz gewöhnliche Dinge, weltliche Angelegenheiten. Ich kann etwas tun, um Geld zu verdienen, ich kann etwas tun, um Macht zu bekommen, ich kann etwas tun, um Prestige aufzubauen, aber ich kann nichts tun, insoweit es um Liebe geht, insofern es um Dankbarkeit geht, wenn es um Stille geht. Diese Erkenntnis ist signifikant: Tun bedeutet die Welt und Nicht-Tun bedeutet das, was jenseits der Welt ist -- wo sich die Dinge ereignen, wo mich nur die Strömung ans Ufer bringen kann.
Wenn ich da schwimme, werde ich vorbeischwimmen.
Wenn ich da etwas tue, werde ich es vertun, denn alles Tun ist innerweltlich, ist systemimmanent. Nur sehr wenige Menschen lernen das Geheimnis des Nicht-Tuns kennen, wie man die Dinge sich ereignen lassen kann.
Wenn ich über die kleine Reichweite menschlicher Hände, menschlichen Denkens und menschlicher Fähigkeiten hinauskommen will, dann werde ich die Kunst des Nicht-Tuns lernen müssen. Das ist wahre Meditation. Und da beginnt schon das Problem, denn sobald es Meditation genannt wird, wird gefragt werden, wie man das tun kann. Und das ist verständlich, denn allein schon das Wort Meditation beinhaltet ein gewisses Tun. Sobald man also von einer Meditation hört, stellt sich sofort die Frage: Wie wird diese Meditation durchgeführt?
Und Meditation bedeutet eigentlich den Beginn des Nicht-Tuns, der Entspannung, des Sich-Treiben-Lassens im Strom des Lebens, wie ein welkes Blatt im Wind, wie eine Wolke, die sich vom Wind bewegen läßt.

9.2.16 02:10
 


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